Friedensjäger

„Suche den Friede und jage ihm nach!“ Dieser Vers wurde als ein Motto für das neue Jahr ausgewählt. Friedenswünsche sind ja nichts Außergewöhnliches. Aber nachjagen ist ein interessantes Wort im Zusammenhang mit Frieden. Das Wort kommt tatsächlich von der Jagd hinter einen Wildtier her. Da musste man damals über Stock und Stein. Mal aufmerksam Spuren lesend. Mal leise schleichend. Mal blitzschnell. Immer fokussiert auf das Ziel. So fokussiert und ausdauernd sollen wir uns für den Frieden einsetzten. Das ist wohl nötig, weil wir ihn sonst verlieren.

Wir werden uns allerdings nur für Frieden einsetzten können, wenn wir für uns  selbst irgendwo Frieden gefunden haben. Jesus Christus kam in die Welt, um uns Frieden mit Gott zu schenken. Wer diesen Frieden gefunden hat, der wird ihn auch in sein Umfeld ausstrahlen. Alles kommt darauf an, dass wir den Friedensbringer Jesus finden und ihm nachlaufen.

Ihr Pastor Sebastian Straßburger

Weihnachtsgruß

Weihnachten und die liebe Familie

Weihnachten, Fest des Friedens. Weihnachten, Fest der Familie. Doch oft passt das scheinbar nicht zusammen: Gerade an Feiertagen flammen Konflikte auf. Die Weihnachtsstimmung ist dahin. Haben Sie sich schon mal gefragt, warum?

Eigentlich ist das nicht verwunderlich. Gerade die Wochen vor Weihnachten sind für viele stressig. Schließlich soll ja alles perfekt sein. Dazu kommt, dass man an den Feiertagen viel mehr freie Zeit mit der Familie verbringt als sonst und dabei unterschiedliche Erwartungen und Traditionen aufeinander prallen. Enttäuschungen und Streit sind da vorprogrammiert.

Doch was tun, wenn es jedes Jahr aufs Neue so kommt? Da muss ich bei mir selbst anfangen: Wo kann ich Stress vermindern? Müssen wirklich alle Fenster geputzt und 5 Sorten Plätzchen gebacken werden? Welche Erwartungen habe ich an die Feiertage und die Familie? Sind diese realistisch? Vorher darüber zu reden trägt zur Klärung bei.

Letztlich stellt sich die Frage: wer oder was steht an Weihnachten bei uns im Mittelpunkt? Wo der Geburtstag Jesu im Mittelpunkt steht, werden Formen und Traditionen zweitrangig.

So kann die Botschaft der Engel „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden“ (Lukas 2,14) Raum greifen. Nicht auf der ganzen Welt, aber zumindest in der Familie.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine friedvolle Weihnachtszeit.

Ihr Peter Neuhaus

November-Impuls

In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat’s nicht ergriffen. (Johannes 1, 4-5)

 

Liebe Leser, liebe Freunde,

nun ist die milde, helle, ja fast noch sommerliche Zeit vorbei. Nicht nur die Zeitumstellung, sondern auch die Umstellung auf eine kältere, dunklere Jahreszeit führt uns dies vor Augen. An trüben, dunklen Tagen können auch schon mal trübe und dunkle Gedanken die Oberhand gewinnen. Da ist mir der obige Bibelvers eingefallen. Jesus wird beschrieben als das Licht der Menschen, als das Leben. Licht hat die großartige Eigenschaft, dass es am besten zur Geltung kommt, je dunkler es ist. Da entfaltet es seine volle Wirkung.

So wünsche ich uns allen, dass wir in dunkleren Zeiten, in denen es uns nicht so gut geht, uns daran erinnern. Jesu Licht möchte in uns seine volle Wirkung entwickeln und uns durchdringen, so dass die Finsternis uns „nicht ergreifen“ kann.

Euer Hans-Martin Heidler